Stundensatz berechnen – der Rechner, der Ausfallzeiten einrechnet

Nicht nur Wunschgehalt ÷ Arbeitstage. Dieser Rechner berücksichtigt Urlaub, Krankheit, Akquisezeit, Krankenversicherung, Altersvorsorge und Steuern – und zeigt dir, was du wirklich braucht.

⚠️ Typischer Fehler: Netto-Zielgehalt 3.000 €/Monat ÷ 21 Arbeitstage × 8h = 17,86 €/h. Realistisch nötig: 58–65 €/h – weil Ausfallzeiten und Eigenkosten fehlen. Rechne es selbst durch.

1 · Dein Einkommensziel

%

2 · Monatliche Kosten (selbst zu tragen)

3 · Ausfallzeiten (nicht abrechenbar)

Tage
Tage
Tage/Mon.

4 · Arbeitszeit & Sicherheitspuffer

h
%
Empfohlener Mindeststundensatz
Berechnung läuft…
Basis (ohne Puffer)
Abrechenb. Tage/Jahr
Abrechenb. Stunden/Jahr
Jahres-Umsatzbedarf

Aufschlüsselung Jahreskostenbedarf

Netto-Einkommen (12 Monate)
Krankenversicherung (12 Monate)
Altersvorsorge (12 Monate)
Betriebskosten (12 Monate)
Bedarf vor Steuer
Steuerrücklage (ca. 30 % des Umsatzes)
= Mindest-Jahresumsatz
📊 Branchenvergleich Deutschland 2026
Ø alle Branchen (freelance.de, n=3.300)101,70 €/h
Ø DACH (freelancermap, n=5.400)103–104 €/h
IT-Freelancer Ø100–130 €/h
Kreativ/Medien Ø70–90 €/h
Coaching/Beratung Ø110+ €/h
Quellen: freelance.de Freelancer-Studie 2026 (März 2026) · freelancermap Freelancer-Kompass 2026. Werte sind Mediane, nicht Maxima.
Hinweis: Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die Steuerrücklage ist eine Faustformel – dein tatsächlicher Steuersatz hängt von Gesamteinkommen, Familienstand und Abzügen ab. Bitte konsultiere für verbindliche Aussagen einen Steuerberater.

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Häufige Fragen zum Stundensatz

Warum reicht Wunschgehalt ÷ Arbeitstage nicht?
Diese Formel ignoriert alle Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit, Akquise, Verwaltung) und selbst zu zahlende Kosten (Krankenversicherung, Altersvorsorge, Steuerrücklage). Realistisch sind nur 150–180 abrechenbare Tage pro Jahr – nicht 240. Das macht einen Unterschied von 30–50 % beim nötigen Stundensatz.
Wie viele Tage im Jahr kann ein Freelancer wirklich abrechnen?
Von ca. 240 Brutto-Arbeitstagen gehen ab: Urlaub (typisch 20–30 Tage), Krankheit (durchschnittlich 8–15 Tage) und Akquise & Verwaltung (ca. 2–4 Tage/Monat = 24–48 Tage/Jahr). Übrig bleiben realistisch 150–180 abrechenbare Tage pro Jahr.
Was ist der durchschnittliche Stundensatz für Freelancer in Deutschland 2026?
Laut freelance.de-Studie 2026 (n=3.300) liegt der Durchschnittsstundensatz bei 101,70 €/h. Die freelancermap-Studie 2026 (DACH, n=5.400) zeigt 103–104 €/h. Kreative liegen bei 70–90 €/h, IT-Freelancer bei 100–130 €/h, Coaches und Berater oft über 110 €/h.
Wie viel Steuerrücklage sollte ein Freelancer einplanen?
Als Faustregel gelten 25–35 % des Brutto-Umsatzes für Einkommensteuer und ggf. Gewerbesteuer. Anfänger unterschätzen das häufig. Tipp: sofort nach Zahlungseingang den Steueranteil auf ein separates Konto überweisen. Dieser Rechner verwendet einen einstellbaren Steuersatz – Standardwert 30 %.
Was gehört zu den Betriebskosten eines Freelancers?
Typische Betriebskosten: Softwarelizenzen, Hardwareabschreibungen, Homeoffice-Anteil, Fortbildungen, Buchhaltung/Steuerberater, Berufshaftpflicht, Telefon/Internet-Anteil. Je nach Branche 100–500 €/Monat. Als Handwerker kommen Fahrzeugkosten, Werkzeug und Schutzausrüstung hinzu.